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Verhütung

Etwa 1900 wurde als eine Art Geheimlehre verbreitet, wie man über eine natürliche Geburtenregelung ungewollte Schwangerschaften verhindern könne. Diese Methode ist heute unter dem Namen LAM (Laktationsamenorrhö-Methode) bekannt, allerdings nur im Zusammenhang mit dem Stillen von Babys:

Im chinesischen Taoismus war aber schon 1000 Jahre vorher eine spezielle Brustmassage bekannt, mit der man die Regel unterdrücken konnte, wenn man nicht schwanger werden wollte bzw. um einen "Kräfteverlust" (so würden wir es nennen) zu vermeiden. Im Taoismus nennt man sie die "weibliche Hirschübung". Der zugrundeliegende innerkörperliche Mechanismus ist derselbe wie beim Stillen.
Ein berechtigter Einwand ist, daß dies aber eine unzuverlässige Verhütungsmethode ist, weil sie nicht systematisch untersucht worden ist. ABER: Nicht jede Frau darf, kann oder will chemische oder mechanische Verhütungsmethoden anwenden. Dann wäre es den Versuch wert, ob man über die Brust die Regel zuverlässig unterdrückt bekommt. Und selbst bei nicht völlig zuverlässiger Unterdrückung der Regel würde man trotzdem die Empfängniswahrscheinlichkeit senken, zumal als verhütender Faktor hinzukomnmt, daß selbst bei vorhandener Regel durch eine Gelbkörperschwäche die Einnistung der Eizelle erschwert wird.
Fest steht wohl, daß die Verhütung über die Brust sehr viel mehr im Einklang mit der Natur steht, als alle anderen Verhütungsmethoden. Im Gegenteil: Mittlerweile weisen Mediziner darauf hin, daß Frauen in unserer modernen Welt mit ihren wenigen Schwangerschaften und den kurzen Stillzeiten sehr viel mehr Monatszyklen haben, als das in der langen Entwicklungsgeschichte dar Fall war. Und daraus leitet man zum Teil gesundheitliche Risiken ab, von denen Brustkrebs nur eines ist.

Vielleicht schaffen wir es ja mal, daraus einen längeren Artikel zu machen. Aber das ist auch ein Zeitproblem...